14. ATP der CLP Verordnung veröffentlicht

Die 14. ATP der CLP Verordnung (DELEGIERTE VERORDNUNG (EU) 2020/217) ist veröffentlicht worden. Sie gilt ab dem 01. Oktober 2021. Diese Anpassung an den technischen Fortschritt beinhaltet die Implementierung des UFI Codes in die Struktur eines Sicherheitsdatenblattes. Es sind zudem ein paar Vereinfachungen und Konkretisierungen in den Angaben von physikalischen Daten vorgesehen.

Hervorzuheben sind die neuen Kennzeichnugnsvorschriften von Gemischen die Titandioxid enthalten (H351, Carc. 2 als Pulver, und verschiedene EUH Sätze für Nanopartikel und Nanoformen.)

 

Berlin, 28.02.2020

Gefahrguttransport - Lithiumbatterien und Lithiumzellen.

Seit 01. Januar 2020 gelten erweiterte Dokumentationsanforderungen für Lieferanten, Hersteller und Vertreiber von Lithiumbatterien und Lithiumzellen. Laut den Gefahrgutverordnungen (ADR, IMDG, IATA) sind die Prüfzusammenfassungen des UN Handbuchs Unterabschnitt 38.3 (sog. 38.3 Test) zur verfügung zu stellen. (vgl. ADR 2.2.9.1.7). Desweiteren sind aus diesem Punkt des ADR die Anforderungen b) bis g) zu erfüllen.

Unter folgendem Link finden sie ein Beispiel wie wir das für unseren Kunden aus der Automobilindustrie umgesetzt haben: Link

Wir erstellen auch Sicherheitsdatenblätter für Lithiumbatterien.

Berlin, Januar 2020

Gefahrstoffrecht - Verschiebung der Frist auf 01.01.2021 für EU-Produktmeldungen (UFI)

Die Einführung des UFI-Codes (UFI = Unique formula identifier) für Produkte für Private Endverbraucher  ist mit der Delegiertenverordnung 2020/11 um ein Jahr, auf den 01. Januar 2021 verschoben worden. Somit bleibt Ihrem Unternehmen 12 Monate mehr Zeit die neue Produktmeldung laut Artikel 45 CLP zu vollziehen, UFI Codes zu generieren und diesen im Sicherheitsdatenblatt und auf dem Etikett zu setzen (bzw. neu: UFI darf auch anders als auf dem Etikett auf dem Produkt angebracht werden!)

veröffentlicht im Amtsblatt der EU am 10.01.2020